11.11.1947

Fräui ein '

Siisabeth Surich Frankfurt a.M.

Richard Wagnerstr. 11-13

ich

Sehr geehrtes Fräulein Ihr freundliches schreiben vom 7.d.M. danke Ihnen für das grosse Vertrauen,

Zürich:

ist in meinem Besitz, und das Sie mir darin entgegen­

bringen.

Selbstverständlich sind wir gern damit einverstanden, dass die geplante Finmepelung Ihres und Ihres Bruders Namen erst zu einem spä­teren Zeitpunkt vorgenommen wird.

Ich verstehe völlig, dass Sie wegen der Betreuung Ihrer Sammlung in Sorge sind. Aber ich glaube, dass ich Sie in dieser Beziehung wirk­lich beruhigen kann. Zu dem Tresor, in dem Ihre Sammlung aufbewahrt wird, sind nur zwei Schlüssel vorhanden: der eine ist in den Händen Herrn Or,Krämers, der andere in meinen. Zu dem Tresor hat also ausser uns beiden n iemand Zutritt, und auch M Herr Dr.Zilcn kann ihn nur

betreten, wenn' einer von uns dabei ist.

Mit hochachtungsvoller Begrü sung

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