VII. Aufsicht im Museum.

Bei verstärktem Schul-Besuch ist der Pförtner für das Berteirufer von weiteren Aufsichts-Personen verantwortlich.

Sind mehr als 4-7 Klassen im Haus, so muss 1 Lehrling von 8-12 Klassen 2 Lehrlinge

» 13-20 Klassen 3 Lehrlinge

über 20 Klassen 4 Lehrlinge

mit der Aufsicht heuaftragt werden. Die Lehrlinge solle LL der

Aufsicht abwechseln. Im Buch ist zu vermerken, wer Aufsicht ge­macht hat, sodass dadurch die festgelegte Reihenfolge gewahrt wer den kann. Der Aufseher hat die Besucher in liebenswürdiger Form auf die erschienenen Führer hinzuweisen und Ihnen Erläuterungen zu geben.

VIII. Museum

Die Vorhänge sind stets bis zur gleichen Höhe aufzuziehen und sehr pfleglich zu behandeln.

An sehr dunklen I^gen kann bei der Menschwerdung, Sirgenstein- Höhle, Gorilla u.Orang-Utan, Dronte und Reiher das Licht ange» steckt werden. Es ist darauf zu achten, dass es bei Nicht'Bedarf ausgemacht wird.

Es ist auf peinliche Sauberkeit im Haus zu achten. Der Hausmei­ster ist auf grösseren Schmutz aufmerksam zu machen.

Das Sehliessen des Hauses ist den Besucher 5 Minuten vorher durct Läuten bekannt zu geben. Der Aufseher und Pförtner haben sich als­dann zu überzeugen, dass kein Besucher eingeschlossen worden ist. (besonders ist auf die Klosets zu achten). Der Pförtner ist ver­antwortlich und hat die Ausführung allabendlich durch Namens-Un­terschrift in Buch zu bescheinigen. Bei seinem Rundgang- hat der Pförtner wei er darauf zu achten, dass keine Fenster offen sind, kein Wasser läuft oder Licht brennt und dass nichts in den Weg gestellt worden ist.

IX. Abrechnung. Die Abrechnung und Bestands-Aufnahme der Eintritts- Karten, Führer und Postkarten hat jeden Abend zu erfolgen und ist alsdann in das dafür bestimmte Buch einzutragen.

Die Woehen-Abrechnung ist vorzubereiten und findet am Samstag- Vormittag möglich vor A Uhr statt.