22*5,1934
Herrn Dr.med.SCÖBDUBE,Ffn.
Lieber Harr Sohöndube !
Die Angelegenhof'i von. Frl* BUHMAHE tot für uns schon lang ein Gegenstand Xes hersliohen Mitgefühls und sogleich ernster Besorgniss Wir wiesen,daß sie ein lebensunfähiger enooh iit,äaß steifte der Vater sagt) nach Jeden Versuch,dich in einem liebevollen ygushalt tätig su sein,ein J krank liegt,und daß die Tätigkeit &&8H$ÜKä8 an den Söhnet * tprllagen ihr eine Befriedigung #ibt,deren Versieht sie ebenfalls auf längere ?,ftt niederwerfen wi^d.
Dxß eins Besatzung dieser Beschäftigung du-oh üüH die SHG nicht länge möglich ist,hat bei unsrer Unterredung v,17•d*M.auch der yater eingeseho der»cioh bereits über das bisherige leichtisniige Verhalten ier direkt tion gewundert” tut.Fs h ndelt siet nioht um die monatlichen 50 M,auoh nicht um die bisher nicht besohlte Krankenkasse,sondern darum,daß die Behörden aus Jeder 3&$ä regelmäßig öesaitlten Tätigkeit ein Arbeitsver * hältni s * herleitenilite. Unter den Folgen,die sich darc-us ergeben,sind die wichtigsten:Erhöhung der Ent ohädigung nach T&rif und die Verpflichtung, die Stellt auch nach, eienm Aul yoh iden von Frl.BUHMAHN sur Verfügung des Arbeitsamts dauernd offensuhalten. Die Behörde hat mioh eindringlich aufgefordert,den peahnung su taggen.
D is ist insofern geschahen,als dem yater der Forfall d.er bisherigen Entschädigung mitgeteilt wer len ist.Der yater hielt es f~r das %este, die Tochter nunmehr su Hause su beschäftigen. Ec lagnahe, sie in der bisherigen Weise ohne Entschädigung im Museum arbeiten su lassen.Das wurde bereits früher erwogen,als Herr Dr.DEMMER als behandelnder Arst