DL PHILIPP SIEDLER

Frankfurt A. m.-griesheim, am 4 * Februar

STROOFSTRASSE 10 FERNRUF: FRANKFURT MAINGAU 70051 U. 70851

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Fräulein

M. P i x i s ,

Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft, Frankfurt a. M. / Viktoria-Allee 7.

L M

Sehr geehrtes Fräulein Pixis!

Ich bitte Sie entschuldigen zu wollen, dass ich auf Ihren Brief vom 27. Januar 31 erst heute antworte. Die Uebersendung sol­cher Freikarten halte ich für ein ausgezeichnetes Propagandamittel und ich habe selbstverständlich davon erschöpfenden Gebrauch gemacht Leider war es mir an jenem Abend nicht möglich, den Vortrag des Herrn Geheimrat v. Weinberg selbst anzuhören. Wie mir mitgeteilt wurde, haben eine grosse Anzahl von Griesheimer Herren, die bisher noch nicht Mitglieder der Gesellschaft waren, daran teilgenommen.

Die Zeiten für eine grosszügige Propaganda sind augen­blicklich allerdings die denkbar ungünstigsten. Wenn, wie ich hoffe, im Frühjahr eine leichte Entspannung eingetreten sein wird, so bin ich aber selbstverständlich mit Freuden bereit, eine solche wieder­aufzunehmen. Sehr unterstützen würden Sie mich dabei, wenn Sie mir auf Grund der beiliegenden Liste mitteilen wollten, welche von den augenblicklich noch in Griesheim anwesenden Herren Mitglied der Ge­sellschaft sind. Ferner bitte ich Sie darum, mir auch bei den näch­sten Vorträgen solche Freikarten zuzuschicken oder mich zu erfrfchti-

iS-

gen, selbst solche Karten auszustellen, um Interesse an unseren staltungen hier von neuem zu erwecken.

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Ich hoffe, dass die nächste Verwaltungs-Sitzung nicht der gerade mit einer Reise Zusammentreffen wird, und dass ich so die Möglichkeit haben werde, mit Ihnen auch nochmals mündlich über den einzuschlagenden Weg zu sprechen.

Mit den besten G r: üssen bin ich Ihr Ihnen sehr ergebener