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fFRANmiRT A. M.-GRIESHEIM, AM 12.'November 193 4 .
STROO^SJRASSE 10
FERNRUF: FRANKFURT MAINGAU 70051 u. 70851
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Herrn
Professor Dr. Rudolf Richter, Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft, Frankfurt a. Main.
Viktoria Allee 7.
Sehr geehrter Herr Professor!
Ich danke Ihnen vielmals dafür, dass Sie meinen Wunsch, das Schreiben »Emil Ludwigs» als Zeitdokument zu besitzen, so rasch erfüllt haben.
Befriedigend finde ich daran, dass Herr Emil Ludwig Cohn sich offensichtlich selbst nicht mehr als Deutschen betrachtet, da er von »einem solchen Lande» spricht. Er hätte übrigens besser den deutschen Dr.h.c. weggelassen und dafür seinen Familiennamen gesetzt!
Die eingehende Aussprache, die wir am 7.d.M.führten, hat mich sehr befriedigt, da durch sie eine Reihe^^issverstünde nissejj beseitigt worden ist. Sie haben mir das Verständnis für die Vorgeschichte der letzten Generalversammlung so weit näher gebracht, dass die Verstimmung, die seitdem zwischen der Senoken bergischen Naturforschenden Gesellschaft und mir stand, behoben worden ist. Ich bin deshalb auch gern zu einer weiteren Mitarbeit bereit.
Heil Hitler)
Ihr sehr ergebener
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