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18.Marz 1930

Sehr geehrte Gnädige Frau!

schweren Herzens haben wir den begreiflichen Wunsch der Hinterbliebenen unseres verstorbenen ewigen und arbeitenden Mitgliedes Robert de Neufville respektiert und uns nicht aa der Beisetzung beteiligt. So konnten wir der Verstorbenen Freunde nur einen Kranz als letzten Gruss schicken. Ihnen aber, hochver­ehrte Gnädige Frau und d >n übrigen Hinterbliebenen, rechten wir doch sagen, wieviel Gutes wir an den Dahingeschiedenen verloren haben, r? : s war ja nicht allein die Freigebigkeit, die sich bei ihr. in besonders sachverständiger Weise in unserer Vogel abteilungs aber auch in anderen Bereichen des Museums äusserste. Das Biensch­liche an ihr, die gl eichbleibende Freundlichkeit all sei gegenüber, was unser Museum anging und dn s verstänclni svolI e Wesen in unseren Sitzungen hat uns über manchen recht schwierigen Tunkt in der Geschichte der Gesellschaft hinw .-ggeliolf en. Wohin er auch kam, überall fand er freundliche Gesichter als Widerstrahl seines eigenen Wesens. So ist der Tod auch für uns ein schwerer Verlust

und wir werden uns mit tiefer Trauer daran gewöhnen müssen, ihn nicht mehr zu sehen. Sein Gedächtnis aber wird allezsiten bei uns