Höchst - Nidder, Post Büdingen-Land, 20.3.31

Sehr geehrtes Zräulein

Nehmen Sie vielen Zank für die Lorte regster Teilnahme an dem Heimgang meiner Schwester, die mich heute erreichten, Me hat immer gerne von dem Se netzen-- berg gesprochen und die Monatsschrift desselben mit Eifer gelesen, sie dann auch mir mitgegeben. Ebenso nannte sie mir Ihren Namen mit besonderer Zuneigung. Sie hätte gerne weites im Institut gearbeitet, fedoch machte ihr das ihre Gesundheit unmöglich, W e Anämie schwächte ihren Nörper immer mehrst, so daß er schließe lich eine an sich harmlose Erkält/.ng nicht mehr über-- winden konnte. Me ist ni l l eingeschlafen, wie sie im Leben stets still ihres Leges ging. Kir geht ihr Tod sehr nahe.

Herrn Professor Zrevermann dankte ich bereits für den schonen Blumengruß des Senctzenberg, will dies

hiermit auch Ihnen gegenüber tun.

Mt wiederholtem -danke für ihre so besonders

freundlichen 3orte

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