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27. April 1914.

Sehr geehrter Herr Doktor!

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Der Tod des von uns eilen so herzlich verehrten Herrn WEIS bedeutet auch im speziellen Tür die entomolo- gisehe Abteilung unseres Museums einen sehr empfindlichen flt rlust. Der alten, berühmten und ausgezeichneten Stützen des Museums werden immer weniger. B0ETTG2R, KINKELIN, und WEIS sind dahin, und einige andere tragen leider auch schon schwer an ihrem hohen Alter, sodass sie ihre bewährte Kraft dem Dienste des Museums nur noch in beschränktem Masse widmen können. Ich muss unter diesen Verhältnissen Umschau

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richte ich »eine Blicke auch auf die nähere Umgebung unserer , Stadt. Sie selbst, Herr Doktors sind mir als ausgezeichneter Co!eopteroioge seit langen, bekannt. Mit vollem Vertrauen und grosser Freude würden wir einen Teil der in der Käfersairir lung auszuführenden Arbeiten in Ihre Hände legen. Es fragt sich nur, ob Ihre persönlichen und beruflichen Verhältnisse

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es Ihnen erlauben, von Zeit zu Zeit nach Frankfurt zu fahren, um im Museum tätig zu sein; je öfter, desto besser natürlich.

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Die Entfernung ist Ja garnicht gross. Möchten Sie sich dies

freundlichst überlegen, um mir dann einen --hoffentlich