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Verlagsbuchhandlung Gebrüder Borntraeger

Berlin w 35

GRÜNDUNGS JAHR 1790

Th/Pa

Herrn Professor Br.

DEN

SCHÖNEBERGER UFER 12 a

18.September ig2 30

Fr. Drevermann

Frankfurt a.M

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41 .ft,

Sehr geehrter Herr Professor !

In der Tat ist der weitaus grössere Teil meiner Verlags­werke zu "schwer " und kommt nur für ganz bestimmte Käufer­gruppen in Betracht. Ich verfüge also nur über einige wenige Bücher, die sich für den gedachten Zweck eignen würden, und lasse Ihnen gleichzeitig Prospekte dieser Bücher zugehen. Soll indes für die Senckenberger ein besonderer Prospekt gedruckt und dieser Prospekt für 120 M verbreitet werden, so kann ich mit Sicherheit auf ein erhebliches Defizit rechnen, Es wäre ein schlechtes Geschäft, das ich nicht machen darf. Auch wenn Sie selbst auf die Sachen "kostenlos" hinweisen würden und meine Handlung für die Beilage 120 M zahlen müsste, sind die Aussichten noch immer ungünstig genug. Ich sehe also offen gestanden keinen Weg zu einem Übereinkommen. Nur wenn Sie, wie Sie auch schreiben, selbst ein Verzeichnis m achen und dieses Verzeichnis mit Bestellkarte zu einem um~^e Th" PrTfctel niedrige­renPreis.. beilegen würden, könnte der Versuch gemacht werden. Die Sachen würden dann zu 3/4 der verschiedenen Preise zur Ver fügung gestellt werden, wobei für die Kosten der Zusendung 5 % des Nettopreises anzunehmen wären. Vielleicht ist auf dieser Grundlage eine Verständigung möglich ?

Ich höre, dass noch eine andere Angelegenheit schwebt: die leihweise Überlassung von Klischees. In früheren Jahren habe ich mit der Behandlung von Klischees durch fremde Drucker sehr unangenehme Erfahrungen machen müssen. Daher besteht schon seit langem in meinem Haus die Bestimmung, Original­druckstöcke nicht abzugeben. Ich ziehe vor, Galvanos zu kaufen wie ich auch nur solche abgebe. Daher bitte ich die Angelegen-

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