Frankfurt -am Main den/-;) Wov. 1945

An das

Bes-xt.z nnpsaat

zu Händeh des Herrn Sachbearbeiters Warmbier.

Botr ,: Belegung weiterer Bunker zer Unterbringung des Kulturgutes,

Unter Beziehung auf die aündliehen Verhandlungen teilen wir mit^ dass das Archäologische Institut des Deutschen Reiches und das Freie Deutsche Hcohstift den. Bunker an der GoldsteinStrasse und das Nturmueeua Senckenbarg denjenigen am Sonnenweg zu belegen beabsichtigen. Wir bean­tragen daher die Bereitstellung dieser beiden Bunker für die demnächst WLrückzuführenden Bestände der oben genannten Organisationen.

Die .Institute treten selbstverständlich als selbstständige Benutzer der Bunker auf. Ihnen obliegt daher auch die Reinigung , Beleuchtung usw, ebenso die ho:'*centragung für evt. Instandsetzungsarbeiten,

Wir haben lie drei Institute gebeten, sich wegen der Einzelheiten der Ueberlassung mit ihnen und wegen Durchführung von Inst^ndsetzungsar-

beiten mit lern Bau amt in Verbindung zu setzen. Dem B'-uamt haben wir Abschrift dieses Schreibens übersandt.

In Abschrif t I

der Senckenbere;ischen Natürforschenden Gesellschaft I

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zum Schreiben vom 24, ds. Mts. zur Kenntnis übersandt. I

Ich stelle anheim, mit dem Bauamt wegen der Instandwetzungsarbeiten I unmittelbar in Verbindung zu treten, ebenso die Ueberlassungsverhandlunl

r 'gen selbst mit dem Besatzungsamt zu führen, I

Ich habe für die vom Kulturamt beleg&ten Bunker je Bunker 40 Zentnc-1 Koks beantragt, weil namentlich beim Tjebergang zur wärmeren Jahreszeit zur Verhütung stärkerer Feuchtigkeitsbildung eine kurze Beheizung not­wendig werden wird. Ich stelle anheim, das Gleiche für die beiden wei«

. teren Bunker von dort zu veranlassen. Die m.E. zur Sicherung erforder­lichen Off Limits Schilder bitfeeijnieh unmittelbar bei der Miitärregierung zu beantragen.