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7 rof. Dr. BENTZ Reichsamt für Budenfurschung Berlin K 4 Inval"idenstrasse 44

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Sehr verehrter Herr Professor! * 5

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Für ihre Anteilnahme an dem Geschick vo n Herrn Professor Richter, die Sie Herrn Dr. Bartenstein gegenüber zum Aus­druck gebracht haben, machten vir Ihnen, auch im Nahmen von Frau Prüf. Richter, besten Dank sagen. Sollten Sie irgend etwas hören, so bitten wir Sie, uns sogleich benachrichtigen zu wollen.

.. Herrn Dr. Bartenstein hat uns von seiner Unterre­

dung mit Ihnen and Ihrer Dienststelle ;n Kenntnis gesetzt. Wir glau­ben, im Sinne von Herrn Prof, Richter zu handeln, wenn wir der Zu­weisung von Dr. Bartenstein in den Forschungsstab des SencVenberg- Museums die Zustimmung erteilen, zumal wir der Ansicht sind, dass dies der Aussprache vom 15.6.43 gemäss ist.

Auf Grund Ihres Hinweises hat sich Herr Dr. Barten­stein wegen des Themas des Forschungsauftrages mit Herrn Dr. Eicher in Verbindung gesetzt. Dr. Eich -r schlug eine Bearbeitung der Fla- bellinen der Cberkreide vor. Da sowohl wir als auch Dr. Bartenstein mit diesem Arbeitsgebiet einverstanden sind, bitten wir, unserer Ge­sellschaft für Dr. Bartenstein einen entsprechenden Forschungsauftrag erteilen zu wollen.

Wir werden das in unserem Besitz befindliche Materie einer eingehenden Prüfung unterziehen lassen, wfin wir auch einiges Material besitzen, so wäre es doch sehr gut, die Arbeit ;auf eine recht breite Basis zu stellen, zumal dies im Sinne der Juni-Besprechung lieg und v n Ihnen persönlich aufgegriffen worden ist. Unser^\Bitte geht daher dahin, uns weiteres Cberkreide-Material zur Verfügung zu stellen Ob es sich hierbei-um Kern- oder bereits geschlämmtes Material, han­delt, ist gleich. Sonckenberg ist bereit, das Auslesen der Faun? und Aufteilen der Mikro-Organismen gemäss der Besprochenen 'Richtlinien von unseren geschulter» Laborantinnen vornehmen zu lasseh. Auch die Zusendung der Fauna an die jeweiligen Sachbearbeiter könnte,von uns durchgeführt werden, so z.B. an Herrn Prof. Wehrli die Gl obigerinen, an Frl. Dr. CJberts die Rot al inen. ..b die darüber hinaus 4 zurzeit nicht bearbeitete Fauna von uns aufbewahrt oder wieder nach Berlin zurück­geschickt werden soll, müssen Sie bestimmen. Wir glauben allerdings, dass der Aufbewahrungsort in unseren Ausweichlagern bei Hungen zur­zeit sicherer ist. Darüber hinaus erlauben wir uns in diesem Zusammen­hang darauf aufmerksam zu machen,dass es für den Gesamtüberl blick und die Zusammensetzung der Fanna die jederzeitige Einsichtnahme und u Überprüfung v,.n grösstem Vorteil sein würde.

Zur Sichtung des Materials könnte Dr. Bartenstein nach Berlin oder Ha'bver fahren und all fällig das wertvolle Material im Hinblick auf die Gefahr bei Post- oder Bahnversandt persönlich