Natur=Mufcum Senchenberg
»er Senchenbergifchen Naturforfchenöcn Ocfellfchaft, s-gr.
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ZeUsd)riften:
Natur unö Volh Hbhanölungen ver S.N.G. Senchenbergiana Archlo für MolluöUciihunbc
Forrchunge=An(talt für Meereogeologic „Stnchtnbcrg", WUhelmohaoen
An das
Bauamt der Stadt Frankfurt a.M. Abt.Wiederaufbau z.K.Herrn 3audir©ktor FISCHER F HL- -5 il_JL t
Poftfchech: Frankfurt a. M. 7985 Stabtlparhaffe Frankfurt a. M.
Girokonto 76015 Frankfurter Bank, 4189.
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Frankfurt a. M v SencKcr>berg=Änlage 25
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Sehr geehrter Herr Baudirektorl
Ich komm© auf Ihre Rücksprache mit Herrn Universitatsbaumeister F2UBRBACH betr.der Dach&rbeiten zurück und bitte Sie inständigst, die Genehmigung für die Fortsetzung und Beendigung der Arbeiten aussprechen zu wollen.
Wie Ihnen bereits Herr FEUüRBACK mitteilte, steht das gesamte Bau-Material für dis Erstellung des D&ches restlos zur Verfügung, sodass das Museum keine Anforderungen an das Bauamt zu stellen braucht. Darüber hinaus ist fast das gesamte Baumaterial bereits auf dem Dache verbanden. Da bei den Arbeiten zur Fertigstellung des Daches s.' 1 s männlichen Arbeitskräfte des Museums Mitwirken, werden die Arbeiter der F&.HAASS (1 Vorarbeiter und 3-4 Hilfe* Arbeiter) nur noch etwa 14 lag® benötigt.
W4>r bitten Sie dringend, uns diese wenigen Arbeiter n ch für diese kurze Zeitspanne belassen zu wollen. Sie würden uns damit in den Stand setzen:
1. Das Museumsgebäude zu retten,
2. die im Hause untergebrachten Sammlungen vor Hass© zu schüti zen und damit deren Erhaltung zu sichern.
3. Darüber hinaus stände der Festsaal für Vorstellungen der Stadt.Bühnen, die sich für den Saal lebhaft interessieren, und anderen kulturellen Institutionen zur Verfügung.Alle Hachfragenden bedauerten stets, dass dieser schon© Saal in Anbetracht der wenigen in Frankfurt verfügbaren Säle nicht benutzbar sei.
4. Ferner würde damit der von der Universität zur Durchführung der Vorlesungen rbatene und dringend benötigte Hör» saal benutzbar.
Wir hoffen zuversichtlich, dass Sie, sehr verehrter Herr Bsudirek' tor, unserer Gesellschaft unter diesen Umständen die Genehmigung erteil sn werden, zumal damit
5. unserer ftemeinnützigen ■ r vaten Gesellschaft nach der Zerstörung von 7 Anwesen (von 10 ) für den Wiederaufbau dringend erwünschte Einnahmen zufliessen würden.
Wir sind der Meinung, dass gerad dieser Gesichtspunkt im Hinblie' auf den von der Stadt Frankfurt zur Fortführung und Erhaltung unseres Museums aufzubringende Zuschuss von besonderer Bedeutung ist und die Stadt an dsr Schaffung von Eir.nahmequel 1 en interessie: seinsd müsst®.
Damit die Arbeiten vor Einsetzen der Kalt noch zun Abschluss gebracht werden können, wären 4 p Ihnen für eins aisbaldige Genehmigung dankbar. Sollten noch irgendwelche Fragen sein, so bitten