Fräulein

B. SCHSPELER Frankfurt a,M,

Im Trutz 1 6

4. 5. 37

Sehr geehrtes Fraulein Schepeler!

Wir bestätigen den Empfang Ihrer Zeilen vom 25,4.37. Es ist ganz richtig, wie Sie darin behaupten, dass schon Ihr Herr Vater lange Jahre als Mitglied und späterhin als ^Ewiges Mitglied» unserer Ge­sellschaft angehört hat. Von 1A20 ab durften wir auch Ihre Frau Mut ter in die Reihen unserer Ewigen Mitglieder aufnehmen.

Die damaligen Opfer unserer Ewigen Mitglieder sind unvergessen und die Namen jener Spender in den Marmortafeln unseres Hauses wer­den immer davon zeugen.

Leider ist und aus den Beträgen von damals kein positiver Gegen® wert verblieben und heute können wir unsere laufenden Ausgaben nur aus laufenden Eingängen bestreiten. Erst 12 Jahre später als Staat und Wirtschaft sahen wir uns deshalb genötigt, an eine Aufwertung der damaligen Einzahlungen zu denken. Die Anregung dazu kam aus den Reihen der Ewigen Mitglieder selber, die uns die durch Anfertigung und Übersendung der Zeitschrift, Verträge usw. entstehenden Unko­sten nicht länger ohne Gegenleistung aufbärden wollten. Wir rich­teten daher an alle Ewigen Mitglieder die Bitte, die seinerzeitige Einzahlung aufzuwerten oder uns wieder einen Beitrag als Mitglied (Mk,20.-)oder »Freund»(Mk.12.-) zu leisten. Ihre Frau Mutter, die in dankenswerter Weise, wie «änige andere Mitglieder, bereits frei-