Institut
für Schiffs-und Iropenkrankheiten "z • H. Herrn Prof. Di» . H. H AR TIN I ' Hambu.rg-4 .
Bernhard Nochtstr&'s j se 74
29. 7. 37
Sehr geehrter Herr Kollege!
Nehmen Sie besten Dank für das freundliche Interesse an unseren Bestrebungen, das ich in Ihrem Schreiben vom Z.6.Z7 zu erkennen glaube.
Ich hoffe nicht, dass Sie von uns annehmen, dass wir die Infi ation begrüsst hätten oder für reell ansehen würden. Ganz im Gegenteil. Denn wir haben unser erhebliches Vermögen dadurch ein--- gebüsst, sodass meine ehrenamtliche Tätigkeit grossenteils darin bestehen muss, für die laufenden Mittel zu sorgen. Aber nachdem Staat und Wirtschaft uns eben alle Einzahlungen entwertet haben, auf Grund deren wir den Ewigen Mitgliedern laufende Leistungen bis dahin gewähren konnten, ist in unseren Kassen eben nichts mehr für diese Zwecke geblieben. Wir können Laufendes nur mit Laufendem bezahlen.
Wir bedauern deshalb sehr, dass Ihr Institut unsere Z e it= schrift nicht halten kann. Wir wollen versuchen, solange es geht, Ihnen die Zeitschrift aus freien Stücken weiterhin zu senden, ohne uns irgendwie verpflichten zu können.
Unsere Gesellschaft wäre Ihnen aber sehr zu Dank verpflichtet, wenn Sie und Ihre Herren die werbende Kraft, die in dem Ausliegen der Zeitschrift in Ihrem Institut liegen soll, durch Ihren