; r» r,

»Xv l

rr

a tm *&£v

Herrn

Dr. Fritz SANDER

Ffm.-Griesheim: r Einbaumstrasse 1

28 . 12 . 37

Sehr geehrter Herr Doktor!

Aus Ihrer Karte vom 27*12*37 ersehen wir, dass Ihnen unser Rund=

schreiben vom 15*9*36 (s.Anlage) nicht zugegangen ist. Wir haben aber

in unseren Aufrufen in der Zeitschrift mehrfach ausgeführt, dass es

uns nicht mehr möglich ist, laufende Aufwendungen auf anderem Weg© als durch laufende Beitrage aufzubringen* Alle Gegenwerte sind durch die Inflation dahingeschmolzen. Wir haben zwar, nachdem die Behörden und die Industrie bereits 1A24 auf Aufwertung bestanden, noch über 12 Fähre länger unsere Leistungen unverändert fortgesetzt d*h* die Mittel hierfür aus der Substanz und aus den Beiträgen der aktiven Mitglieder aufgebracht. Wir können aber diese vornehme Handlungsweise zu unserem Bedauern nicht mehr fortführen, da wir eben die Mittel für das Museum, für unser Personal, für unsere Vorträge und für die Zeitschrift nicht mehr aufbringen können. Die Ewigen Mitglieder selber haben uns Ja ver­ständnisvoll darauf aufmerksam gemacht, dass sie mit ihrer damaligen hochherzigen Gabe Senckenberg helfen wolten, nicht aber ihm einen dauernden Schaden zufügen.

Die damals gebrachten Opfer bleiben unvergessen und zur Erinnerung daran sind Ja auch die Namen der Ewigen Mitglieder auf unseren Marmor« Tafeln eingegraben.

Wir sind überzeugt, dass auch Sie Verständnis dafür haben, dass wir