Sehr geehrter* Herrl

Wir danken Ihnen für das Verständnis für die Lage der Os­sel 1 sehaft,das wir aus Itzrem Antwortsehreihen entnehmen dürfen. Da Sie ja hei einer früheren Gelegenheit so tatkräftig für die Rettung der Gesellschaft eingetreten sind, sind wir überzeugt, dass Sie auch jetzt von Herzen wünschen, dass unsere Gesellschaft ihre Arbeit fortsetzen kann.

Ebenso verstehen wir aber auch Ihre Lage, die es Ihnen schwie rig macht, den Jahresbeitrag von Mk.20. - für die Gesellschaft auf­zubringen. Wir bitten Sie aber, sich einmal zu überlegen, ob Sie nicht das Band, das Sie bisher mit der Gesellschaft verbunden hat in der Form aufrecht erhalten wollen, dass Sie »Freund» der Gesell« sehaft werden. Als solcher hätten Sie jährlich nur Mk.10;- zu be­zahlen und würden dafür, wie bisher die Zeitschrift »Natur und Volk» bekommen, hätten freien Eintritt im Museum und bei den 4 grossen Schumanns-Veranstaltungen im Winter und würden auch die üb­rigen Vorrechte geniessen, die einem »Freunde zustehen und in »Na­tur und Volk- angegekünäigt sind.

Wirhoffen, dass es Ihnen möglich ist, auf diese Weise wei­ter mit unserer Arbeit in tätiger Verbindung zu bleiben.