Frau SaiuR^t
Emma HÜBNER Frankfurt a«M.
Esehersheiner Landstr.121
22.10.36 12. 11. 36
Sehr geehrter Frau Sanitätsrat I
Die Geschäftsstelle legt mir hei meiner Rückkehr Ihre Anfrage vom 22.10. 36 vor.
Wie Sie aus unserem Rundschreiben ersehen haben, ist es uns leider nicht möglich, laufende Aufwendungen zu machen, denen keine laufenden Einnahmen gegenüberstehen.
Das geschichtliche Verdienst der Ewigen Mitglieder und die Erinnerung an die opferbereite Hilfe wird nie vergessen werden, zumal die Marmor«.!afein im Haus davon Zeugnis ablegen.
Wir mussten deshalb unsere Ewigen Mitglieder bitten, LW zi unseren Aufwendungen für das Museum, für unsere kostspieligen Veranstaltungen und für die Zeitschrift wieder «jährlich beizutragen.
Wir möchten natürlich die Verbindung mit Familien, die in der Geschichte unserer Gesellschaft eine verdienstliche Rolle gespielt haben, nicht verlieren. Vielleicht ist es Ihnen möglich, zu einer Zeit, über die wir uns telefonisch verständigen könnten, einmal im Museum vorbeizukommen, damit wir persönlich darüber sprechen.
In vorzüglicher Hochachtung
Heil Hitler Ihr
Prof.Dr.R.Richter