21.9.1936
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Johann Georg Hinke}.
Frankfurt am Main ßockenheimerldstr.70
Sehr geehrter Herr!
Wir danken Ihnen für das Verständnis für die Lage der Gesellschaft, das wir aus Ihrem Antwortschreiben entnehmen dürfen. Da Sie ja bei einer früheren Gelegenheit so tatkräftig für die Rettung der Gesellschaft eingetreten sind, sind wir überzeugt, dass Die auch jetzt von Herzen wünschen, dass unsere Gesellschaft ihre -'rbeit fortsetzen kann.
Ebenso verstehen wir aber auch Ihre Lage, die es Ihnen schwierig macht, den Jahresbeitrag von 20.- für die Gesellschaft aufzubringen. 'Vir bitten Cie aber, sich einmal zu überlegen, ob Sie nicht das Band, das Gie bisher mit der Gesellschaft verbunden hat, in der Form aufrecht erhalten zu wollen, dass Sie "Freund" der Gesellschaft werden. Als solcher hätten Sie jährlich nur 12.- zu befahlen und würden dafür, wie bisher, die Zeitschrift "Natur und Volk" bekommen, hätten freien Eintritt im Museum, und bei den 4 grossen Schumann-Veranstaltungen im '' inter, und würden auch die übrigen Vorrechte geniessen, die einem "Freunae" zustehen und in Natur und Volk" angekündigt sind.
'Air hoffen, dass es Ihnen möglich ist, auf diese C’eise weiter mit unserer Arbeit in tätiger Verbindung zu bleiben.
Heil Hitler!
SENCKENBERGISCHE NATURFOFSCHENDE GESELLSCHAFT
i.A.