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Sehr geehrter Herr Haeberlin!

Vor allem mochte ich Ihnen das aufrichtige Beileid zu dem Tode Ihrer Frau Mutter aussprec&en. Der Harne HAEBERLIH ist durch das för­dernde Interesse von ihnen und von Ihrem Herrn Vater dauernd mit Senckenberg verbunden. Die Erinnerung daran wird in der Geschichte der Gesellschaft und auf den Marmor-Tafeln immer in Ehren bleiben.

Zu unserem Bedau-ern ist au uns leider nicht mehr möglich, die laufenden Aufwendungen auf anderem Wege aufaubringen als durch lau­fende Beiträge. Denn alle früheren Gegenwerte sind Ja längst dahin­geschmolzen und nachdem die Wirtschaft sowohl wie die Stadt ohne Auf­wertung die alten Leistungen nicht mehr weiter aufbringen können, sind auch wir dazu nicht im Stande, wenn nicht eine Aufwertung oder ein Jährlicher Beitrag erfolgt.

Wir sind überzeugt, dass auch Sie sofort wieder als aktives Mit­glied in unseren Reihen wirken würden, sobald Ihre Lage es Ihnen ge­stattet. Gerade in Hamburg ist Ja das Interesse für Senckenberg be­sonders rege und wir freuen uns, dass wir in den dortigen Zeitungen so oft anerkennende und werbende Aufsätze fürHatur und Volk» fin­den. In einigen Feilen sind uns die Verfasser, die mit Frankfurt sonst gar keine Verbindung haben, bekannt geworden, in anderen Fällen noch nicht. Sie sehen daraus, dass Hamburg ein ausserordentlich gün­stiger Boden ist, um für uns Mitglieder und Freunde zu werben. Bei