f N.;

-i.'- V -

%vV WH; i

,-fi 'V<s r- -r> : r /. r° f

I - CA-jf *4- ^ '. V» ' -< X»'

22. 9. 36

r:- :I "

tr . . ' X

UBi' ü-Ji

O /1 ^ ^_. »

Elp au

ff-

Dp. Käthe ^F-ück-Boll

^. Frankfurt a.M.

* Sehr geehrte Frau Doktor! ; ; ; re- - 0 ^;*;

' J. '' -.,L iX- ^ ~ .1-

Die Geschäftsstelle Übergibt mir Ihr Schreiben vom 21.9»

1 : n : . ;r. ' :ir :v, '

Ich habe mir die Unterlagen verlegen lassen und sehe, dass hier offen-

- L >- -*' .J ' ..... £ \ tt JU.

bar mehrere Missverständnisse obwalten. Was zunächst einmal die Auf­wendungen unserer Gesellschaft anbelangt, die unsere Gesellschaft nach dem Verfall der Gegenwerte seit der Inflation aufbringen musste, so liegt darin natürlich kein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung, die übrigens, wie in dem Rundschreiben steht, von den Ewigen Mitglie«* dem selber gemacht worden ist. Ein Vorwurf kann schon deswegen darin niehtliegen, weil die Gesellschaft bisher Za noch mit keiner Bitte um erneute Zahlungen an die Mitglieder herangetreten ist, während das alle anderen Unternehmungen wohl schon getan haben. Wenn wir auch sel­ber alles andere als eine geschäftliche Unternehmung sind, und unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter mit Idealsimus bezahlen können, so müssen wir doch den Druck der Zeitschrift, den Unterhalt des Museums, die Miete des Schumanns, die Kosten für das personal usw. ebenfalls auf geschäftlichem Wege regeln. Wir haben mit dem Hinweis darauf bis­her bei allen Ewigen Mitgliedern volles Verständnis gefunden und hof­fen es auch bei Ihrer Frau Mutter zu finden. Eine Niederlegung der Ewigen Mitgliedschaft kommt natürlich nicht in Frage; denn das Ver-