B 36/287
Museum der Stadt Stettin Naturkundemuseum
STETTIN, den.22....Z. ...ZL..
Lieber Herr Professor /
Haben Sie für Ihren gestern erhaltenen Brief und die
freundliche ausführliche Unterweisung über den Backsteinkalk vielen herzlichen Dank ! Ich dachte mir schon, daß Sie unterwegs sein würden und danke Ihnen daher doppelt, daß Sie die Zeit für Ihre eingehende Antwort trotzdem erübrigt haben.
Ich habe mich inzwischen auch an band Ihrer Angaben im "Hucke" und "Zittel" weiter unterrichtet. (Diese wie "Korn" natürlich hier vorhanden). Ich wurde damals vor allem durch die Salzsäureprobe stutzig, die keinen Kalk anzeigte. Mit Ihrer Vermutung haben Sie ganz recht: Man hat in Stargard tatsächlich an eine Keramik gedacht.
Für die Rücksendung der XlMMXXXBilder ebenfalls vielen Dank. Ich bin ganz Ihrer Ansicht, daß die Kiebitz-Bilder nicht sehr geeignet sind, wohl aber die von der Rohrweihe.
Nur in einem sehe ich nicht klar, nämlich in der Honorierung der Bilder. Ich möchte vorausschicken, daß ich damit garnicht zu tun habe und daß mir die Bilder nur zur Übermittlung gegeben wurden. Wie schon in meinem letzten Schreiben betr. Jahresbeitrag erwähnt, verzichte ich gerne auf jegliches Honorar. Hier liegt aber doch derselbe Fall vor, wie bei den bisher von mir mit Text belieferten Bildern von Fischer. Fischer hat seine Bilder doch sicher honoriert bekommen und zwar stückweise. Unabhängig davon war mein Text.
Ranz s'o ist es doch auch h 1 er. Das Bild-Honorar wäre an den Urheber derselben zu überweisen, doch muß ich ihm Äorher sagen können, wieviel er bekommt, damit er sich entscheidet, ob er sie "Natur & Volk" überläßt oder vorteilhafter wo ander unterbringt. Der Urheber ist zwar ein naturwissenschaftlich außerordentlich interessierter junger Mann, aber er lebt von seinen Aufnahmen $ wohl ähnlich wie Fischer-Braunschweig).
Ich darf daher wohl gelegentlich nochmals um Nachricht bitten, welchen festen Preis pro Bild ich nennen darf.
Mit herzlichen Grüßen von Haus zu Haus und
Heil Hitler !