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Dr. Eigen BACHFELD

Frankfurt a.M. Freiherr vom Steinstr,48

24 . 5.36

29. 9. 36

Sehr geehrter Herr Doktor!

Die Geschäftsstelle hat mir Ihr Schreiben vom 24.9.36 vorgelegt. Ich möchte nicht verfehlen, Ihnen den Dank der Gesellschaft dafür auszusprechen, dass Sie uns in schwerer Zeit Ihre Hilfe haben ange= deihen lassen. Dieses Opfer bleibt unvergessen und ist auch in den Marmor-Tafeln unseres Hauses zu lesen.

Aus technischen Gründen wären wir Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie uns die als Beitrag in Aussicht gestellten Mk.llDj- auf Mk, 12.- erhöhen könnten. In diesem Falle würden Sie als vollberechtigter Freund der Gesellschaft in den Reihen der tätigen Senokenberger ge­führt werden.

Wir geben uns der Hoffnung hin, dass unsere Zeitschrift und auch unsere sonstigen Veranstaltungen in der letzten Zeit so vielseitig geworden sind, dass wir Ihnen auch unmittelbar etwas bieten können.

Vielleicht führt Sie Ihr Weg einmal durch das Museum, dessen Neu­gestaltung gewiss auch Ihre Zustimmung finden wird.

Heil Hitler!

SENCKENBERGISCHE NATURFORSCHENDE GESELLSCHAFT

Prof.nr.Rud.Riehter