18. §. Z6

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Herrn

Geh.Rat Dr.Jur.von BASSERMAHN-JORDM

Deidesheim a.Rh,

Sehr geehrter Herr Geheimrat!

Für das freundliche Verständnis für unsere Lage, das aus Ihrem Schreiben vom 17»9* spricht, sind wir Ihnen sehr zu Dank verpflichtet.

Wir haben Ihnen umsomehr dafür zu danken, dass Sie uns den Betrag von Mk.100.- überweisen wollen. Wir würden es Jedoch sehr beauer^n, wenn sich dadurch die Verbindung mit Ihnen auf die blosse Eintritts« karte beschränken sollte. Es ist dies auch nach der Rechtslage gar« nicht nötig. Durch die Zahlung von Mk.100.» sind Sie rechtmässig für 10 Jahre »Freund» der Gesellschaft geworden und als solchem steht Ih­nen der regelmässige Empfang der Zeitschrift, sowie die Freundeskarte zu, die Ihnen Jederzeit freien Eintritt ins Museum und den Zutritt zu den 4 Sonntags-Veranstaltungen im Schumann öffnet.

Es würde uns freuen, wenn diese Regelung auch Ihre Zustimmung findet,und dadurch das alte Band der Treue zwischen uns erhalten bleibt.

Mit verbindlichen Empfehlungen und

Heil Hitler!

Ihr

Prof. Dr. Rud.Richter