Fte&nkfurt a/ M,den 5. November 1933.

Di re

An die

Senckenbe

Naturforschenden Gesellschaft.

Von Herzen bedaure ich ,keine der Vorlesungen

des hochinteressanten Winterprogrammes unserer Gesellschaft hören zu können ,da seit einer Reihe von Jahren ein Leiden mich am Ausgehen verhindert. 2u Lebzei ten meines Mannes ,ewiges Mit» gliid wie ich selbst,hörte ich mit grossem Interesse seine Berichte über die Veranstaltungen und blieb auf diese Weise mit den Arbeiten der Gesellschaft in Verbindung.

Leider muss nun meine Mitgliedskarte völlig unbenutzt blei­ben ,und daher erlaube ich mir die Anfrage,ob ich dieselbe zu einigen Veranstaltungen der Gruppe //"einer Lehrerin überlassen dürfte,für welche die Vorträge von hohem Werte wären.

Für die Genehmigung meines Antrages wäre ich Ihnen ausser» ordentlich dankbar.

In vorzüglicher

Hochachtung

<2tttJCO&L

- >h.

MD

-tV~

FM

u- :