Dr. Gerald P.R. Martin BahnhofStraße 55 (16 ) B ticles he im/Uberhe ssen
am 31- Jan.ua r 1947
ln den
J. Direktor der Senckenberg/üchen Raturfersehenden G-es. Herrn Dr. A. de B a x y
Sehr geehrter Herr Doktor,
Ich besitze in Bad Bombur^ in bester la^e ein größeres Einfamilienhaus, das ich sogleich nach seinem Freiwerden - es ist z.Zt. noch durch die Militärregierung beschlagnahmt - aus verschiedenen Gründen, als ganzes zu vermieten beabsichtige.
Angesichts seiner vermutlichen Eignung für die Unterbringung eines kleineren Forschungsinstituts (ich denke da z.B. an die Mikrox;aläontologie) habe ich mich entschlossen, mein Haus zunächst der Senckenb.Naturf.Ges. anzubieten. Unter anderer, finanziellen Verhältnissen wfre es mir eine Freude gewesen, mein Haus der S.t T .G. nur gegen Erstattung der steuerlichen und sonstigen Unkosten zur Verfügung zu stellen, doch meiner Familie geht es heute wie vielen anderen auch, und unsere vier Mn de in Homburg sind fast das einzige, was uns in dem Zusammenbruch geblieben ist. So kann ich leider auf eine Miete nicht