Sinzel-Veroffentllehungen, deren Druck ein'Opfer bedeutet hat. Pas gilt für fast alle Wissensehältlichen Zeitschriften und Monographien. D©res Aullage betragt »sist nur 300-500, höchstens einmal 10C0 Stück und die* »G sind Ldsr die ganze F:rd© verteilt. Sic sind also an sich schon nur in geringer Zahl auf wenigen Büchereien in Deutschland vorhanden gewe* aen, und nach den bisher schon erfolgten Verlusten ist ihre Zahl weiter geschrumpft. Da sie nur unter grossen Zuschüssen der Behörden und Kor« perschaffen oder auf verlorenes Konto der eigens hierfür gegründeten wissenschaftlichen Gesellschaften gedruckt werden konnten, können sie niemals wieder gedruckt werden. Gerade diese Veröffentlichungen sind aber die eigentlichen Quellen werke, in denen allein alle'* Sinz «1 tat ca» chen und Ergebnisse enthalten sind, deren die Forschung immer wieder bedarf, und zwar täglich. Das zeigt sich schon darin, das» die Heran*

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Schaffung der täglichen Bücher sine der dringendsten täglichen GssshLf« ts der Institutediener ist.

Die Zeit, in der die überschätz® der Senckenbergi «sehen Bibliothek noch vollständig erhalten sind, dauert vielleicht nicht mehr lange. Ls ist unser© ständige Sorge, wie wir diese Zeit zu ihrer Sicherung aus* nützen können.

Sin© Verpackung in Kisten rard® die Bibliothek auf Kriegsdauer un* benützbar »achan und auf dem Gebiet mancher Haturwiss«ns©heften mit der Schliessung der Universität gleichbedeutend sein. Vor allem würden da* mit die kriegswichtiger;' Forschungen auf hören, dis Ja gerade Jetzt vor* dringlich betrieben werden sollen. Anderseits ist in Frankfurt selber kau» ein wirksamer Schutz durch Ummaueruns möglich, ob.robl auch dieses nicht versäumt werden dürfte, feil« feile der Bibliothek auf längere Z-ifc hoch in Frankfurt Zurückbleiben müssten.

Der einzige Ausweg, auf dem Schutz und Benützbarkeit gleichzeitig erreicht werden kCnncn, ist die Aufstellung in einem Verlagerungsort, wo die Bücher durch Ausleih© noch hier zugänglich bleiben. Wie wir erst nachträglich erfahren, haben dis Staatsbibliothek und die Bibliothek