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Frau
Geheimrat J. SCHERBER
J y' r Frankfurt a.M.
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7 . 11 . 40
Sehr verehrte, liehe Frau Geheimrat!
Für die ganz persönliche Freude, die Sie mir dadurch machen wolü ten und in höchstem Masse gemacht haben, kann ich Ihnen garnicht ge---
nug danken
Indem Sie uns wieder RM.100.- zur belLLbiger Verwendung, vor allem aber zur Vermehrung unserer schönen Trilobitensammlung, wenn möglich, für neue spanische AufSammlungen überweisen, fördern Sie in der Tat die Abteilung, die mir seit Jahrzehnten besonders am Herzen liegt Ich weiss mich gerade hierin einig mit Ihrer eigenen Einstellung.
Ich werde Ihnen hoffentlich bald Rechenschaft über die Verwendun, der Summe ablegen können und zwar in Gestalt schöner und neuer Trilo- biten. Bei deren Einordnung und Auswertung rechne ich wieder auf Ihre Sachkundige Hilfe.
Die harmonische Zusammenarbeit mit Ihnen und das liebevolle Verständnis, mit dem Sie unsere Arbeit fördern, ist mir täglich ein Freude und Ermutigung. Wenn ich an Ihrem Zimmer vorbeigehe, in dem ich Si< so fleissig an der Arbeit weiss, fällt mir der schmerzliche Verzicht leichter, den ich noch immer allzu oft zugunsten ferner liegender Auf - gaben bringen muss. Ich hoffe aber auf eine baldige Entlastung durch die Rückkehr von Dr.REULIHG.
Mit herzlichem genckenbergisehem Gruss und
Heil Hitler!
stets Ihr ergebener