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Fräulein ,

~ Johanna KÜHHSCHERF D r e s d e n A 1

Plauensche 3ir.20 Hth.

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26 . 7 . 39

Sehr geehrtes Fräulein Kühnscherf!

Wir treuen uns sehr, dass die dauernde Verbindung des Hamens KÜHHSCHEBF mit unserm Museum in Ihrem Sinne ausgefallen ist.

Zu unserer Überraschung hören wir, dass ein Dresdener Herr ent­täuscht ist, weil Sie sich mit Ihrer Schenkung-3L uns gewandt haben Wir haben diesem Rerrn geantwortet, dass die Beziehungen, zwischen Ihrem verewigten Vater und SENCKENBERG Ja immer besonders enge wa­ren und dass die Erinnerung daran Sie wohl in erster Linie gelei­tet haben wird.

Wir haben Ja unser ganzes Haus ausschliesslich mit KÜHHSCHERF* sehen Schränken ausgestattet, obwohl die konkurrierende Firma ASM» BBÜSTER hier in Frankfurt ansässig war. Die Zusammenarbeit zwischen der Firma Kühnschert und Senckenberg, die besonderen Aufgaben und Aufträge, die von hier aus an die Leistungsfähigkeit der Firma ge­stellt wurden, gaben dieser die beste Gelegenheit, sich zu entwiche Unbedenklich haben wir daher die Leistungsfähigkeit der Firma Kühn­scherf allenthalben anerkannt und ihr unsere vielfältigen Auslands» Beziehungen nutzbar gemacht.

Es ist also aus diesen geschichtlichen Gründen recht naheliegend, wenn auch über den Tod hinaus die Erinnerung an das Wirken des so vielseitig verdienten EMIL KUHHSCHERF gerade in unserem Museum wei» terlebt.