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l.Juni 1932

Sehr geehrter Herr Koenigsberger!

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Unser^Senckenberg am Meer», das Sie schon wiederholt in so freundlicher Weise bedacht haben, hat wiedereinral Wünsche, die zu erfüllen wir nicht so ohne weiteres in der Lage sind.

Dürfen wir sie Ihnen übermitteln mit der ergebenen Anfrage, ob wohl die Möglichkeit besteht, das Fehlende vielleicht durch eine Stiftung von Ihnen zu erhalten? Oder, falls das zurzeit nicht möglich sein sollte, uns vielleicht wissen zu lassen, welcher Betrag dafür angelegt werden müsste? Uber die für uns heute beson­ders schwierige Lage brauchen wir nichts zu erwähnen, Sie kennen ja »Senckenberg» so genau und wissen, dass wir in der jetzigen Wirtschaftskrise auf die Unterstützung unserer Freunde mehr denn je angewiesen sind.

Für die Dienstwohnung in Wilhelmshaven werden erbeten: eine Anzahl Kopfkissen und eine Anzahl Bettücher.

Dürfen wir auf eine freundlich baldige Antwort rechnen?

In vorzüglicher Hochachtung

P^of. Dr. H. Richter.