15. Juni 1933

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Hochverehrte Gnädige Frau l

Verzeihen Sie die verspätete Nachricht: ich bin erst ietzt von einer etwas weiter ausgedehnten Pfingsexkursion mit meinen Studenten zurückgekommen und fand bei meiner

Rückkehr M^e Sendung Ihrer Apotheke in meinem Zimmer vor. Nehmen Sie bitte im Namen unserer Gesellschaft und unserer Anstalt in Wilhelmshaven meinen verbindlichsten Dank ent­gegen. Sie haben unserer Sache mit der Erfüllung eines grossen Teils unserer Wünsche in so willkommener Weise vor­wärtsgeholfen. Ich hoffe nun sehr, den Rest von anderer Seite erhalten zu können. Mit aufrichtigem Dank und der Bitte, auch Ihrem Herrn Verwalter unseren Dank für seine Mithilfe und M u he freundlicht übermitteln zu wollen,

in vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener

Prof. Dr. -R. Richter.