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Sehr verehrte und liebe Frau Dr.Jassoy!

Unser Senckenberg hat wieder einmal Verbandszeug- Sorgen und bittet Sie herzlioh, wenn Ihnen das möglich sein sollte, die nachstehenden Wünsche freundlichst erfüllen zu wollen. Unsere sämtlichen Verband-Kästen sind fast leer, während die Vorschriften die tadellose Ausstattung im Interesse von Un= fällen erfordern. Zur Füllung wäre folgendes nötig:

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1. Für d ie T isch l ere i: 1. Für tiefere Wunden: 5 keimfreie Sinzelverbände in Art und Grösse (7 cm) des Heeresverbandpäck= chens, ara besten verbunden mit Jodampulle ( 5 %). (Mit Gebrauchs­anweisung auf der Umhüllung) Die Jodampullen können auch ge­trennt beigegeben werden (etwa 6 Stück). Ss darf auctz Jodlösung in kleinen Röhrchen mit geeignetem Verschluss sein, aber keine Jodflasche!

2. Für oberflächliche Wunden: (Schnit­te, Risse, Abschürfungen, Druckblasen): 15 Pflastarverbünde mit Verbandeinlage: Mullkissen in mittlerer Grösse (etwa 2 ^ x2^ cm) Jeder Verband mit vor der v erwendung abzuziehender Gaze bedeckt je drei dieser Pflasterverbände unter- Beigabe einiger Heftpflas terstreifen zum überkleben der Ränder des Pflasterverbandes in einem Briefumschlag mit Gebrauchsanweisung und Aufdruck; »Kur für oberflächliche Wunden» (Schnitte,Risse,Abschürfungen,Drucke blasen)».

Z. Für Verbrennungen: eine Wismuth» oder Pastenbrandbinde in fertiger Form, wie Vasenol-, Antischin- Brandbinde 2 m lang, 10 cm breit in Schachtel mit aufgedruckter Gebrauch sanweisung.

4 . Bin dreieckiges Verbandstuch(nach BSMARCH mit aufgedruckter Gebrauchsanweisung); 6 Lederfingerlin= ge in drei Grössen; 6 Sicherheitsnadeln Kr.2.

Verzeihen Sie bitte diese genauen Vorschriften; sie sind den gedruckten Vorschriften entnommen.

2. Für die übrigen vsrbandkästen in den verschiedenen Abtei-?

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