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7. Dezember 1^29

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An die

Direktion der Heddernheimer Kupferwerke A. G.

Frankfurt a. K.

Sehr geehrte Herren!

Vor einigen Jahren hatten Sie die Freundlichkeit, unserem Museum für eine Daehreparatur einige TafelS Kupfer zu stiften. Es handelte sich damals darum ,einen Teil des im Krieg abgelieferten Kupfers wieder zu ersetzen. Und heute sind wir genötigt, einen weiterer Teil, d. h. ein inzwischen ganz durchgefressenes Abfallrohr zu er­neuern. Wir gebrauchen dazu 5 Tafeln Kupfer von 2 : 1 n und möchten uns die ergebene Anfrage erlauben, ob es Ihnen wohl möglich uns dAS benötigte Quantum auch diesmal in freundlicher Weise zu stif­ten. Unser Senekenberg hat, und ganz besonders im Augenblick,so schwe- zu kämpfen, dass wir mehr denn je auf die Hilfsbereitschaft der Frankfurter Firmen angewiesen sind. '

Tn der angenehmen Erwartung, keine Fehlbitte get?fi zu haben und rseht bald einen, hoffentlich zusagenden Bescheid zu erhalten,

in vorzüglicher Hochachtung ganz ergebenst