Frankfurt a. M den. ®-J?. z . emb9r 1944

Senckenberg-Anlage 29

Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 7985 Fernruf: 789 54

Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft

gegründet 1817

Lieber Herr Professor!

Beigefügt erhalten Sie den Brief der Garvenswerke zurück. Das Rüs- tungskomm.ando hat Kenntnis genommen, unseren Antrag mit verschiedenen Stemp-ln versehen und direkt abgesandt.

Ausserdem liegt noch ein Kohl enversorgungsan 4 rag bei. Die Sekretärin von Herrn Ingenieur Bingspheimer hat unseren Antrag mit einem Zusatz von Herrn Bingenheimer versehen, der den Antrag befürwortet und das dortige Rüstur.gskommancc (Giessen) bittet, für schnelle Erledigung zu sorgen, da die Dringlichkeit schon hier festgestellt wurde, aus einem Versehen mit der Post befördert, trotzdem man ihr gesagt hatte, dass der Brief durch Kurier befördert werden sollte.

Der Vertreter von Herrn Bingert, imer (Herr Bingenheimer ist heute ausserhalb Frankfurts auf <= ner Dienstreise) ein perr Baurat riet, den An tr-ag auf ^eden Fall noch einmal auszufüllen und mit dem ebenfalls beige- Schreiben durch Kurier nach Giessen zu schicken, weil es ungewiss ist, wann und ob d a r Antrag, der mit der Post gesandt wurde, beim- stungakomrrando Giessen ankommt, das ebenfalls ausgebombt wäre, aber so­fort weiter arbeiten würde, der Kurier müsse sich eb«n erkundigen, wo die

K/0525