' ®SRai

s

3.1.1945

Lieber Herr DÖnni!

1. Wie steht es mit den Listen über das Material aer. einzelnen Abtei»

1ungen?

2. Die Mappe mit dem Briefwechsel ''Ausweichlager" erbitte ich nach Hun=

gen.Sehen ^i.e nach, ob sich darin die Briefe an das Landratsamt in Büdingen betr. Dachpappe für Michelnau befindet. Ich benötige diese Briefe dringend.

3. Besorgen ^ie, bitte einige Abreiss- und Wandkalender.

4. Was haben Sie-, bei Smesco wegen Behälter erreicht?

5. Vor längerer Zeit hab.eh ich an Telefonbau und Normalzeit wegen Zur» verfügungsStellung von Feldkabel zum Legen einer Fernsjörechleitung zwischen den beiden Arbeitsstätten geschrieben, bis jetzt aber noch keinen Bescheid erhalten. Fufen Sie-einmal an und fragen Sie, ob der Brief angekommen ist unu ob wir-auf Erfüllung unserer Bitte hoffen dürfen. Sagen,Sie hierbei, dass Sie uns mit der Zuverfügungsstellung

des Feldkabels einen grossen Dienst erweisen und die Arbeit wesent­lich erleichtern und fördern würden.

6. Ich erwarte heute Abend den Bescheid hinsichtlich der Züge nach Ber­lin und Hannover. Vor allem* ob die Züge in Gelnhausen halten, da ich alsdann dort einsteigen würde.

7. Ich nehme an, dass die Akten inzwischen wieder Herrn Noll zugegangen sind. In den nächsten Tagen anrufen und erinnern.

8. Lind,die Fohre in Kelsterbach geholt und ins Museum gebracht worden

Nenn dies noch nicht der Fall sein sollte, so bemühen Sie sich erneut um eine schnelle Erledigung, da mit dem Stellen des Lastzuges nach Hungen jeden.Tag gerechnet werden kann.

9- Vas hat Pape in Höchst beim Landrat erreicht?, . . ..

10. Haben Sie mit. Herrn Pappert die Angelegenheit der Häuser besprochen?

Fragen 3j.e oei dieser Gelegenheit nach dem Stande der beiden Kriegs»

schädensanträge betr. Nutzüngsschäden und Gehälter, Löhne in Höhe von je fast Mk.' 60.000.-.

11. Wirtschaftsamt Ffm., Köhlensteile anrufen und nach der Erledigung unseres Einspruchs betr. Xohlen-Zuweisung 1944/45

12.Sollte der Lastzug von der Fahrbereitschaft noch ^nicht gestellt wor­den sein, so bitte ich Herrn Schäfer anzurufen und die Gestellung mit Nachdruck erwirken zu wollen. Sagen Sie, dass wir verschiedenes, nun seit Wochen zum Abtransport bereitstehendes Gerät dringend benötigen würden und die Arbeiten in Hungen nicht fortgeführt werden könnten. Weisen Lf s daraufhin, dass wir nun scnon seit fast 2 Monaten von ^'oche zu Woche vertröstet werden.

13.Anbei die Fecnnungs-Listen zurück. Bit^e tragen Sie die noch fehlenden Monate einschliesslich Dezember schnellstens ein, damit ich nach mei=