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*gierung3präsidenten Wiesbaden

I 4 Nr.111 28.1.41

Dr.Rlg./Di.

5. 2. 41

Betr.: Kennziffer für Eisen.

Wir bestätigen den Eingang Ihres Schreibens vom 28.1.41 und teilen Ihnen daraufhin folgendes mit: Es ist richtig,dass wir vom Herrn Reichsminister insgesamt 600 kg Eisen zur Ver­fügung gestellt bekommen haben. Aber diese Menge hat in keiner Weise ausgereicht, wiesich erst später in anbetracht des umfang­reichen Materials herausgestellt hat. Der Eisenverbrauch ist be­trächtlich, da für 1 Schrank bereits allein §2 kg Eisen gefor­dert werden. Da wir 15 Schränke zur Unterbringung der Sammlun­gen benötigen, ergibt sich als Gesamtbetrag (15 x 92 kg » 1380) =1400 kg.Abzüglich der bereits durch den Herrn Reichswirtschafts minister erhaltenen 600 Kg verbleiben noc^f restliche 800 kg,die die Gesellschaft mit Schreiben vom 22.1.41 erbeten hatte.

Sie ersehen aus dieser Aufstellung, dass unserer Bitte auf Überlassung einer Kennziffer au^. wahrheitsgemäßen Angaben be- ruht und die angeforderten Mengen dringend benötigt werden.

Die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft bittet, die Kennziffer über 800 kg Eisen genehmigen zu wollen.

Heil Hitler!

SENCKENBERGISCHE NATURFORSCHENDE GESELLSCHAFT

Doz.Dr.Reuling