An den
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Herrn,Regierungspräsidenten Wiesbaden
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10. 11.-59
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zur Bergung der unersetzlichen Alkohol-Sammlung des Museums
Durch das Regierungsprasidium ist unser Museum wiederholt ver-- pflichtet worden, für die Bergung und Sicherstellung seiner unersetzlichen Forschungssammlung Sorge zu tragen.
Dieser Forderung konnte bisher so gut wie nicht nachgekommen werden, da in Museum-sgebäüde keine Keller vorhanden waren.
Der Kriegsausbruch hat uns genötigt, unsere in Alkohol bewahrte Sammlung (50 000 Gläser, einige bis zu 20 1 Inhalt) die bisher unter dem Dach untergebracht werden musste, in die unteren Geschosse zu retten. Der H©rr Kurator hat uns durch eine Bewilligung aus dem Universitäts-Baufonds in die Lage versetzt, Keller unter dem Museum anzulegen, da nur auf diese Weise sowohl eine Erhaltung der Sammlungen, Sie anderseits eine Beseitigung des Gefahrenherdes für den Universität skomplex zu ermöglichen war.
Diese Kellerräume sind nunmehr hergestellt. Um die Alkohol-Sammlung in sie überzuführen (wo sie auch dauernd verbleiben und den Bearbeitern und Gastforschern zugänglich sein soll^jl), müssen die Keller mit hölzernen Regalen versehen werden. Hach Möglichkeit haben wir vorhandene'Schränke usw. hierzu benützt, schon weil uns die Aufbringung der benötigten Mittel unter den heutigen Verhältnissen sehr schwer Lallt.
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