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Herrn,Regierungspräsidenten Wiesbaden

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zur Bergung der unersetzlichen Alkohol-Sammlung des Museums

Durch das Regierungsprasidium ist unser Museum wiederholt ver-- pflichtet worden, für die Bergung und Sicherstellung seiner uner­setzlichen Forschungssammlung Sorge zu tragen.

Dieser Forderung konnte bisher so gut wie nicht nachgekommen werden, da in Museum-sgebäüde keine Keller vorhanden waren.

Der Kriegsausbruch hat uns genötigt, unsere in Alkohol bewahrte Sammlung (50 000 Gläser, einige bis zu 20 1 Inhalt) die bisher un­ter dem Dach untergebracht werden musste, in die unteren Geschosse zu retten. Der H©rr Kurator hat uns durch eine Bewilligung aus dem Universitäts-Baufonds in die Lage versetzt, Keller unter dem Museum anzulegen, da nur auf diese Weise sowohl eine Erhaltung der Sammlun­gen, Sie anderseits eine Beseitigung des Gefahrenherdes für den Uni­versität skomplex zu ermöglichen war.

Diese Kellerräume sind nunmehr hergestellt. Um die Alkohol-Samm­lung in sie überzuführen (wo sie auch dauernd verbleiben und den Be­arbeitern und Gastforschern zugänglich sein soll^jl), müssen die Kel­ler mit hölzernen Regalen versehen werden. Hach Möglichkeit haben wir vorhandene'Schränke usw. hierzu benützt, schon weil uns die Aufbrin­gung der benötigten Mittel unter den heutigen Verhältnissen sehr schwer Lallt.

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