An den
Leiter der KriegswirtschaXts»
stelle im Reichsforsehungsrat Berlin-Steglitz Grunewaldstrasse Z5
Ho 1/12 - 32650/L 25*3.41
28. 3 . 41
Betr.: Bewilligung von Nadelschnittholz
Wir bestätigen den Eingang Ihres Schreibens vom 25.I.41 und teilen Ihnen hierauf folgendes mit. «
Die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft war wegen Beschaffung des Nadelschnittholzes vom Regierungspräsidenten in Wiesbaden (9.12.40) an die Reichskammer der bildenden Künste verwiesen wor den. Die Letztere verwies uns am 6.1.41 weiter an das Reichsministeri- um für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Auf unser Schreiben vom 8.1.41 erhalten wir am 15*2.41 die Mitteilung, dass dieses Zuständigkeit sh alber an den Reichsforschungsrat weiter geleitet worden sei. Unsere Nachschrift vom 13.2.41, die sich mit dem Antwortschreiben des Herrn Ministers gekreuzt hatte, ist Ihnen nunmehr gleichfalls zugeleitet worden und hat bereits durch Ihre Bewilligung von 20 cbm Nadelschnittholz seine Erledigung gefunden.
Im Anschluss hieran erlauben wir uns die Bitte auf eine weitere Bewilligung von Nadelschnittholz vorzutragen.
Begründung: Die Gesellschaft hatt 25 cbm Holz für den Ausbau der Luftschutzkeller zur sicheren Unterbringung der z.T. unersetzlichen zoologischen und geologischen Sammlungen, die zur Forschung und Lehre gleichzeitig auch der Johann Wolfgang GOETHE«-Universitat zur Verfügung stehen und dauernd benutzt werden, beantragt. Hiervon wurden uns nur