Abschrift.

Prof. Dr. J.G. SLEEWIJK

10. Juli l^feO Den Haag, Frankenstraat 32

An die Direktion der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft

Frankfurt a. M.

Vor einigen Monaten haben Sie mich um Unterstützung Ihrer Gesell­gebeten. Ich bedauere sehr, dass ich durch besondere Umstände nicht in der Lagewaß^ Ihnen zu antworten. Jetzt aber kann ich Ihnen mit- Berliner Handelsgesellschaft in Berlin gebeten habe,

Schaft früher

teilen, dass ich die ueruuBi - -

aus meinem Namen auf Ihr Konto bei der Frankfurter Bank 500 Mark eirizuzahlen

Als aufrichtiger und dankbarer Freund deutscher Kultur, und besonders als Naturwissenschaftler, ist es mir natürlich b fekannt, was Ihre Gesellschaft bedeutet. Ich bitte Sie darum, meinen Beitrag für die Zwecke Ihrer Gesell­schaft zu verwenden'. Ich hätte gern einen grösseren Betrag gestiftet. Es kommen aber sehr viele Hilferufe zu uns, wodurch wir genötigt sind, unsere Kräfte zu verteilen. Dazu kommt, dass auch bei uns die Staatsbeamten mit festem Gehalt (besonders die Höheren >) in schlechteren Verhältnissen leben, als vor dem Kriege, weil die Gehälter in bedeutend geringerem Grade zuge­nommen haben als die allgemeine Teuerung.

Liebesgabe zu können.

JC-U Oh -L D J. Ji- ^ -*» w ^ -

Nichts destoweniger ist es mir eine Freude, eine bescheidene auch der Senckenbergischen Gesellschaft zur Verfügung stellen

In vorzüglicher Hochachtung

gez. J. G. Sleeswüjk

Ich bitte Sie höfliehst, mir nach Empfan Postkarte Mitteilung zu machen.

s der Sendung da®on per