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2.Juli 1920

Hochgeehrtes Gnädiges Fräulein!

Die Senckenbergische Gesellschaft verdenkt Ihnen und Ihren, von uns allen sc hochverehrten Herrn Bruder schon so unendlich viel, dass sie nur mit tiefster Rührung von Ihrer neuesten Schenkung Kenntnisg genommen hat. Wenn die Gesellschaft zus&msenzählt und abwägt, was sie von den Trägern des Namens von HEYDEN seit über einen Jahrhundert Gutes erfahren hat, so dürften wenige Familien in der Geschichte der Gesellschaft sich finden, die grcssdenkender- ihr beigestanden haben als gerade Sie und Ihre Verwandten. Wir können nur auf das herzlichste danken und die Hoffnung aussprechen, dass Sie nicht Ihre eigene Lage durch.diese neue Spende in der gegen?/artigen trüben Zeit - zu Gunsten idealer Bestrebungen verschlechtern, dass Sie nicht die Selbstlosigkeit übertreiben, um dem von Ihnen und allen

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Trägern Ihres Namens geliebten Museum zu Hilfe zu kommen. Wir werden nie vergessen, dass ln der Zeit, in der die Lage der Gesellschaft ata schwärzesten war, auch die Liebe und Zuneigung von allen Seiten sich am. leuchtendsten gezeigt habenJ Mit ausgezeichneter Hochachtung die Direktion

4er Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft u. i. d. N.

I. Direktor.