26.Januar 1923
Lieber Herr Doktor Müller! ' , ; ^
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Ich möchte die erste Gelegenheit, in ler ich einen Brief in Ruhe .schreiben k-'.nn, benutzen, um Ihnen herzlich zu danken, einmal für die gütige und gastfreie Aufnahme, die ich bei Ihnen und Ihrer verehrten Gattin gefunden habe, dann aber für die Hilfe, die Sie unserem Museum zu Teil werde-, liessen. Ich wusste ja, dass ich bei Ihnen nicht vergeblich bitte, Sie haben noch jedes Mal geholfen, wenn ich kam und ein guter Teil des Erfolges in Barcelona geht, ja auf Ihre schriftliche und mündlichen Anregungen zurück. A^er die Art, wie Sie mir ermöglich- sten, im Anschluss ah meinen Vortrag über den Zweck meiner Reise zu sprechen, die famose Form, in der Sie sich an den Zeichnungen beteiligten und. weiter die Güte, mit der Sie mich aufna.men und mir die gleiche gastfreie Aufnahme für den jungen Panzer zpsicherten, das alles verbindet sich zu einem harmonischen Bilde, für das ich allezeit dankbar sein werde. Sie kommen ja öfter nach Deutschland und werden daher verstehen, wie es einem Deutschen Bewegt, hinter der chineischen Mauer, die unser Vaterland umgibt, Freunde zu wissen, die helfen und immer wieder helfen. Hoffe tlieh Tonnen wir Ihre Gastfreundschaft einmal erwidern; es würde für meine Frau und mich die grösstp Freude sein.
Die Rückreise war glatt und die Freude hier ist gri^ss, dass
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