ganz prächtiger natürlicher Mensch und Sie dürfen ?:uch überzeugt sein, dass wir in der Gegenwart nur gutes Material, keine Über­schuss, wie vor dem Kriege, ins Ausland schicken. Ich glaube keine Indiskretion zu begehen, wenn ich Ihnen seinen Brief, der gleich­zeitig mit dem Ihrigen einlief, zuschicke. Ich weiss, dass Sie ihm helfen werden. Und Sie wissen andererseits, wie dankbar ich Ihnen bin, auch wenn ich von solchen Unterstützungen, die bei Ihnen aus dem Herzen kommen, nicht allzuviel Worte mache. Ich schicke ihm gleichzeitig ein paar kurze Zeilen und werde ihm d schreiben, dass er nocheinmal zu Ihnen geht. Ob Sie dann VALLIN, FAUST, RAHLENBECK mobilisieren, oder Ihr gute Herz allein wirken lassen, das überlasse ich Ihnen.

K~nigstei;n wird immer unmöglicher. Heute ist es soweit, dass es nachezu unmöglich ist, eine Einreisebeiwikligung in das besetzte Gebiet zu bekommen. Selbst ein Besuch, den wir sonst sehr

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gern einmal ausgeführt hatten, wird dadurch unmöglich.

Prof. SEITZ wird Ihnen persönlich gedankt haben und wie er sich auf seine Reise freut, das sehe ich, so *oft er ins seuro kommt. Ich denke, dass wir übermögen seinen Pass haben und er Also pünktlich am 1. Juni dort eintreffen wird. Mochten Sie.eine recht schone zeit haben ! Ihnen und den Ihrigen recht viele herzliche Grüsse und die besten Wünsche für die kommenden Monate.

Stets Ihr dankberer

' - viifSr

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