; 16.März 1923

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Sehr verehrter Herr Hartmann! .§ f

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Ich komme wieder mit zwei Bitten zu Ihnen. Die erste, be­trifft die Angelegenheit, in der Sie mir schon viele Male .geholfen haben und von der ausser Ihnen und mir niemand etwas weiss: Frau Dr. WINTER. Sie waren so freundlich, mir für die nächste Zeit einen Beitrag von 10G Peseten ira Vierteljahr zuzusagen, damit wir die tapfe­re Frau, die'allein im Leben steht und für ihre drei Kinder schwer zu kämpfen hat, Wandtafeln für uns malen lassen könne. Darf ich auf den gleichen Betrag für den 1. April rechnen?

Das zweite betrifft eine Werbedrucksache für unser Museum. Sie wissen ja, dass ich in Spanien eine Anzahl Mitglieder gewinnen konnte und da ist mir vielfach geraten worden, diesen, denen Frankfurt und das Senekenberg-Museura ganz fremd ist, in einer hübschen Werbe­schrift mit möglichst vielen Bildern das Museum so nahe als möglich zu bringen. Papier habe ich vor Kurzem relativ billig kaufen können; eine Probe liegt bei. Ich dachte an eine Anzahl guter Autotypien und wenig Text, das ganze etwa 8 oder 16 Seiten stark und glaube, dass damit nicht nur in Spanien, sondern auch im übrigen Ausl-nde Erfolge zu erzielen waren. Kennen Sie mir beim Druck helfen? Und darf ich wohl in den nächsten Tagen einmal bei Ihnen vorbeikommen? Ich mochte Ihre Zeit nicht gern über Gebühr in Anspruch nehmen und wäre daher

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dankbar, wenn Sie mir eine Ihnen genehme Stunde telephonieren liessen. 1 Ich kenne ja Ihre Hilfsberitschaft und hoffe, dass sie mir auch dies-