Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft

yt Telefon Amt Taunus, No. 954.

Bankfionlo: Frankfurter Bank Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 7985

£ . Jrrankfurf a. M., 6.März 1923

| ' fr"' Viktoria-Allee 7,

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Sehr geehrter yerv^t^cC^. !

Ich erlaube ml knr-Atsn von Geheimrat Dr. A. von Wein­

berg (Leopold Cassella G.itJ.b.H.) -&4-e Bitte um Hilfe zu unterbreiten, die ihre Erklärung in den beiden beigel^^t en Werbeschreiben findet.

Es ist uns, die wir ganz und gar auf Mitgliedh»eiträge aus Bürgerkrei­sen angewiesen sind, bei den ständigen Schwankungen unserer Währung nicht möglich, zu existieren, wenn nicht aus dem Auslande Hilfe kommt. Was wir vor allen Dingen brauchen, sind entweder grössere einmalige Gaben in der Währung des betreffenden Landes oder regelmässige Jahres - beiträge in einer Höhe, die mindestens der entspricht, die man in dem

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betreffenden Lande für die Angehörigkeit zu einer wissenschaftlichen .Gesellschaft bezahlt,^5Fäj^Anfi£j?3'ke/^%^^ Diese Beitrage

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sollten-auf-'^iner Bank in dem betreffenden Lande r egr^H-märs i g eingezahl

werden und uns auf Aßruf zur Verfügung stehen, wogegen' wir den -bretrreb ^-

AJügdzi^e-err: regelmässig unseren Bericht »Aus Natur und Museum»,

eine vierteljährlich erscheinende gut illustrierte Zeitschrift aus dem Sr

Gesamtgebift der Naturwissenschaften -s^srschi cken wurden.

Unsere Bitte an Sie, sehr geehrter Herr (^Roent schp geht nun dahin, ob es Ihnen möglich ist, uns in

in dieser Hinsicht zu

helfen. Wir sind gern bereit, an Adressen^ die Sie uns etwa aufgeben,

4-ijgn , mit odery^yennung Ihres namens, wie Sie das wünschen, wobei wir für Ratschläge bei den einzelnen Adressen besonders dankbar wären. Wir würden es aber mit besonderer Freude begrüssen, wenn Sie selbst in der Lage wären, drüben für uns zu werben und uns damit