Verehrter Herr DoktorJ

29. A^-ril 1931

Die Stadt verordneten~Versamnlunr. hat die Bevriiligung eines Zuschusses für 1831 davon abhängig gemacht, dass unsere Oeselisch ft sich bereiterklärt, den Bund für Volksvorlesungen künftig --für die .in Betracht kommenden Veranstaltungen» Karten zu era äs eigtan Preiertu zur Verfügung zu steilen. Unsere Bereit­willigkeit 'steht natürlich - auch ohne die Bewilligung der Sta&t- verord.net en-VersamviJung fest, ich möchte Sio aber gern fragen, an was Sie bei dieser Anregung hauptsächlich gedacht haben. Vermutlich kommen hauptsächlich die Vorführungen in- Schumann- Theater in Frage. Ich habe heute verschiedene Male vergeblich versucht, Sie in Volksbildungsheim zu erreichen; vielleicht haben Sio morgen die Freundlichkeit unter 78934 einmal anzurufen, damit ich dem Amt für Wissenschaft Kunst und Volksbildung antworten kann.

Mit ergebensten Grüssen

Ihr

Prof. Dr. F. Drevennann.