17. L>o z eir. b er 1930
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Sehr geehrter Herr Kollege!
Ich denke Ihnen sehr für Ihr freundliches Schreiben;
fber wenn Sie glauben, das- .in meinem Museum auch nur das mindeste
von diesen Gedanken bis «jetzt verwirklicht sei, so ist das ein
gewaltiger Irrtum. Wenn nicht einmal die von Reich und Staat
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unterstützten Museen in der Lage sind, ihre Ausstellungen zu zu modernisieren, wie soll dann ein Museum, das weder vom Reich, noch vom Staat noch von der Stadt Unterstützung bekommt, einen solchen Umbau bewerkstelligen? Ich plane einen kleinen Versuch, mehr nicht. Und ich glaube, dass ich der Möglichkeit etwas naher gekommen bin.
Ich bin in den Weihnachtsferien in der Nähe von Frankfurt, im Taunus, und würde mich freuen, wenn ich Ihnen das Museum an irgendeiner Tage zeigen könnte. Vielleicht schreiben Sie mir nach Schönberg i. Taunus (bei Gronberg) von Wiesbaden aus, welcher Tag Ihnen angenehm wäre oder rufen vielleicht Gronberg 53 an, damit wir eine Zeit vereinbaren.
Mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr sehr ergebener