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r Heidelberg. D, 19 . Juli 19)0.
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Hieber Freundt 5
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Darf ich Sie heute um eine Gefälligkeit bitten? Aus der"Zeitung ersehe ich^ dass Herr von Weinberg Präsident der 'deutsch-italienischen Handelskammer geworden ist.Nun wissen Sie "ja, dass meine'verstorbene Frau Lombardin war und dass meine Linder^alle italienisch-schon in der-Kindheit
1 J gesprochen'haben und wirklich’gut' kennen.Neine zweite Tochter, Hildegard
^ Calvi, "hat sich erst als Musiklehrerin ausgebildet, -ih der Inflation aber
den Bankberuf ergriffen.Sie war erst in Breslau bei der Diskonto-j^esell-
^ schaft/ danhV“en ^92) an beim Banco di Koma in Rom und ist jetzt in s«^ guter ungektindigter Stellung bei einer grossen deutschen Flaschenfabrik
j ^dnxFiumicinoj-bei Rom.Sie beherrscht deutsche und italienische Korrespon-
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o; 0 - , denzo,{perfekt”, wie die Laufleute ,sagen, kennt 0 alle Arten von kaufmärpai-
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sehen Geschäften und möchte gern nach Deutschland zurück, um in meiner Nähe zu sein.'^uch ich habe den lebhaften Wunsch, da ich ja nun ganz allein zu Hause sitze.Meine Tochter hat glänzende Zeugnisse, ist beim Banco di Roma in die ,blasse di merito” befördert worden und ist nach dem Zeugnis