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LieberFreund l

Heidelberg, den t » XX )0

Hauptstr. 32, II. Fernspr. 1883.

Entschuldigen ü ie, dass ich -Minen erst heute wegen der Zeichnerin antworte.Ich war sehr viel unterwegs und bin hier auf das Äusserste angespannt(Dekanat. Druck der Bad. Geol. "bhandl. Oberrheinischer Fossilkatalog usw.-Bei uns zeichnet neuerdings Erl. Dr. Voelcker, die sich dadurch gegen mögliches -^ufhören ihrer Hilfsassistentenstelle ver­sichert. Sie macht ihre Sache sehr gut, so dass wir mindestens in naher Zeit Niemand brauchen.

Einer meiner Schüler, cand. geol. Bickerich,ein sehr begabter, wenn auch mit einigen Ecken versehener Mensch, hat sich um eine Austauschstelle in Prag beworben, wo er paläobotanische Studien fortsetzen möchte.

Haben Sie als Mitglied des Vorstandes des Akademischen Austakchdienstes einen Einfluss auf die Auswahl®-

Ich habe oft noch mit Vergnügen an den interessanten Mittag bei den Rotariern zurückgedacht.Wann kommen Sie wieder einmal nach Heidelberg? Mein Schwiegersohn Gottfried, der seine ursprünglich chemische venia in eine mineralogische verwandelt hat, ist dies Semester hierher beur­laubt um eine ''lasarbeit in Lhafen fertig zu machen.Er liest daher diesen Winter auch hier (Röntgenographische Untersuchung von Minera­lien), so dass ich ihn und seine ganze Familie hier habe. Da wäre es

an t si« W h^! i S ei ?? al mit , * hrer lieben Gattin herkSmen.Herzliehe Grüsse an oie beide von Ihrem sehr ergebenen

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