7. März 1932

Lieber Doktor Kielen!

Sie haben mir da einen ganz entzückenden Brief ge­schrieben, der mich ordentlich beschämt hat. -Aber ich habe bei dieser Gelegenheit doch mit einem herzlichen und warmen Gefühl an das RektoratsJahr zurückgedacht, in dem wir beide so oft miteinander zu tun hatten, eigentlich, ohne Je eine Meinungsverschiedenheit zu haben. Spricht das nun für mich oder nicht vielleicht für uns? Dass Sie nun aber die Zuneigung vondamals auf meine Senckenbergarbeit und auf Natur und Museum übertragen, dafür bin ich Ihnen herzlich dankbar, denn da kann ich Ihre Unterstützung und die mög­lichst weiter Kreise dringend brauchen.

Auch ich wünsche Ihrer Arbeit allen Segen Ujad grüssen Sie herzlich als Ihr ergebenster