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3.Juli 1930
Lieber Herr May!
Ich möchte gleich im Anschlus
an den gestrigen Abend
an Sie schreiben, ehe der Eindruck durch den lauten Tag verwischt wird. Weshalb ich mittue, wissen Sie . Dass ich mir aber gest ?rn abend in dieser Gesellschaft, wäre ich misstrauischer veranlagt, etwas als Konzessionsschulze von der anderen Fakultät vorgekommen wäre, darf ich Ihnen nicht verhehlen. Der Eindruck der Debatte zwischen Wiehert und Ihnen hätte bei jedem anderen den Eindruck verstärkt, dass im Wesentlichen künstlerisch gestaltende Zwecke im Vordergründe stehen, ja der Kama »Bas neue Frankfurt» klingt so stark an die famose Zeitschrift an, dass es Leute gibt, die die ganze Veranstaltung für Abonnentenfang erklärt haben.
Ich tue das nicht. Aber ich mache Sie auf die Hefahr aufmerksam und möchte sagen, dass die denkbar glücklichste L"sung
die des Ausstellungsgedankens ist, der wirklich die gemeinsamen
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.Kräfte zusammenfasst. Wenn der Verein dann als Dachorganisation Vorträge veranstalten will, so ist im Prinzip dagegen nichts zu
sagen. Ich könnte mir aber auch denken, dass eine w'feise Führung es verstünde, allzueinseitig orientierte Vereine gerneinsamem Vorgehen zusammenzufassen und die Stosskraft des npuen Bundes