/
• ‘Xv.
Sehr geehrter Herr Forstmeister!
Ich will Ihnen-gleich antworten, noch bevor die Druckstöcke hier sind. Gleichzeitig schicken wir als Drucksache zwei kleine Arbeiten über Johann Christian Senckenberg und eine Arbeit über den eigentlichen Gründer unserer Gesellschaft. Dr. CRETZSCHMAR an Sie ab. Wir haben so viele Exemplare, dass; wir sie Ihnen alle drei, schenken können.
Was die Gründung eines Heimat-Museums Schaffhausen anlangt, so wäre es ein Jammer, wenn Sie wieder eine der normalen, allmählich verstaubenden Jammerbuden hinstellen würden, die man überall aj.s Heimatmuseum bezeichnet. Wagen Sie einmal den Schritt, und verbannen Sie alles aus der Schausammlung, was nicht zum Rheinfail gehört. Stellen Sie den Rheinfall so dar, geologisch, biologisch, künstlerisch, historisch, technisch, wie er überhaupt nur dargostellt werden kann. Das ist eine ganz herrliche Aufgabe, um die ich Sie weiss Gott beneide. Aber lassen Sie um Gottes willen einen Löwen und einen Indianersper und ein paar alte Stiefel von einem Eskimo oder ein Bild vom Strassburger Münster und ein Oelgemä de von Menzel nicht in Ihre SchauSammlung ein- dr^ngen, bloss weil es etwa einem Schaffhauser Bürger einfällt,
Ihnen so etwas zu schenken. Selbstverständlich können Sie z. B.